Turnfahrtbericht Frauenriege 2003



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Wellness und Wandern – Erholung Pur

Frauenriege Oberhelfenschwil auf Reisen

 

Ein gemütliche Postautofahrt, Wandern im steilen Gebirge und zur Erholung ein vielseitiges Wellnessprogramm war für die Turnfahrt der Frauenriege geplant.

 

Am frühen Samstagmorgen trafen sich zwanzig unternehmungslustige Frauen vor dem Volg. Gespannt auf das, was uns das Wochenende bringen wird, und wer wohl die Letzte sein wird (die letzte schreibt den Reisebericht), waren die ersten bereits um sechs Uhr zur Abfahrt bereit. Melch Nef traf kurz darauf mit seinem Postauto ein und wir konnten unser Gepäck verstauen. Endlich ging die Fahrt los in Richtung Obertoggenburg. Unterwegs stiessen dann auch noch die restlichen Turnerinnen hinzu. Wem jetzt immer noch nicht klar war, wer den Bericht schreiben wird, lauschte gespannt Katrins Begrüssung und Ihrer Erklärung, das es zum Glück auch noch freiwillige Schreiber gibt.Auf dem Weg ins Össterreichische wusste unser Chauffeur immer wieder interessantes zu berichten. In Braz wurde der erste Halt fällig. Ein feines Gipfeli und ein Kaffi stärkte uns für die Weiterfahrt.Über Zürs/Lech gings auf enger Strasse hinunter ins Lechtal. Lustiger Weise sassen plötzlich mehr Frauen auf der linken Seite des Busse, sah man doch auf der rechten Strassenseite einen steilen Abhang hinunter.Für Melch schien das kein Problem, er brachte uns sicher ans Ziel unserer Reise.Nach etwa drei Stündiger Fahrt kamen wir gut gelaunt an der Talstation eines alten, klapprigen Sesselliftes an. Nun galt es Ernst, für einen Teil der Reisenden stand eine viereinhalb Stündige Wanderung auf dem Programm. Für Einige war wohl im Voraus schon klar, dass Sie sich auf die kleinere Tour  begeben, dass sah man an den kleinen Rucksäcken und den nicht grad Hochgebirgstauglichen Schuhen.

 

Durch Schnee und Matsch

 

 Zehn gut ausgerüstete Turnerinnen machten sich auf den Weg und liessen sich vom Lift in luftige Höhen tragen. Auf der Jöchelspitze angekommen, bot sich eine Rast im Bergrestaurant geradezu an, war es doch ziemlich kalt während der Bergfahrt. Über rutschige Wege und Schneefelder führte Katrin die Gruppe den Berg hinauf. Da es Weit und Breit keinen trockenen Fleck gab, mussten Sie Ihr Mittagessen im Stehen zu sich nehmen. Die Rast fiel dann auch ziemlich kurz aus, wollte man doch lieber später auf einer Berghütte länger sitzen. Zur Freude Aller, durfte Vroni hoch oben auf dem Berg erfahren, das sie soeben Grossmutter geworden ist. Endlich geschafft, es war schön, aber streng, konnte die Reiseleiterinn beruhigt aufatmen, alle Ihre Mitwanderinnen waren Gesund und Munter am Ziel angelangt.

 

Klein aber Fein

 

Für die im Car verbliebenen Turnerinnen war beim Hotel Alpenrose in Elbigenalp Endstation. Bevor wir uns auf die Wanderung begaben, wollten wir unser Hotel begutachten und unseren Durst löschen. Auch an die Daheimgebliebenen haben wir gedacht und noch schnell in einem der vielen Schnitzereiläden etwas Kleines gekauft. Nun konnte es losgehen, von Melch geführt stiegen wir Bergauf immer mit Ziel „Kasermandlhütten“.

Kurz vor unserem Ziel trafen wir auf Schweine die im Dreck nach Trüffeln suchten. Eine davon versuchte es in Klara’s Schuh, hatt sie etwa Pilze darin versteckt oder findet die Sau Ihr Fussparfum so fein? Auf der „Hütten“ angekommen machten wir es uns gemütlich und warteten auf den Rest unserer Gruppe. Ein feines „Plättli“,Tomatennudeln oder Leberknödel stillten unseren Hunger. Wahrscheinlich war mit den Knödeln etwas nicht so ganz in Ordnung, Marlis fiel nähmlich nach ihrem Verzehr in den Sekundenschlaf. Durch lautes Gelächter war der Zwischenfall aber schnell wieder behoben. Leider fing es dann auch noch an zu Regnen und wir machten uns eiligst auf den Weg . Über kleine Bergbäche, durch Wald und Wiesen führte  uns ein gemütlicher Wanderweg hinunter ins Tal. Ein Blick auf die Uhr zeigte uns ,das der Einkehr in einem weiteren Berggasthaus nichts im Wege steht. Ein kühles Frappe oder ein feines Dessert liessen uns die kurze Rast geniessen. Jetzt aber schnell an den Abstieg gemacht, vielleicht warten die Anderen bereits.Im Hotel angekommen, fanden wir zehn müde aber zufrieden Frauen beim Zvieri essen. Froh endtlich Ihre nassen Kleider zu wechseln, holten auch Sie Ihr Gepäck aus dem Postauto und machten sich für den Zimmerbezug bereit.

 

Wellness Pur

 

Unser Wellnessprogramm konnte beginnen. Währen sich die Meisten bei einem kühlen Bad im Hoteleigenen Pool vergnügten, mühten sich zwei Niemmermüde auf dem Laufband und dem Hometrainer ab. Aus dem vielseitigen Wellnessprogramm hat sich jede selber etwas zusammengestellt. So konnte man sich bei einer kräftigen Massage vom Alltagsstress erholen, sich im Schlammbad vergnügen oder durch Steine auflegen die Körpereigene Harmonie wieder zurückerlangen. Nach einem wohltuenden Sprudelbad liess es sich auf den Liegestühlen herrlich ausruhen und so manch eine wurde vom Schlaf übermannt. Um halb Neun trafen sich dann Alle wieder zum gemeinsamen Nachtessen. Vier Menus zur Auswahl, Salat, Suppe und zum Dessert ein Glacé mit Regenbogengarnitur.

Nach diesem feinen Schlemmermenue war wieder Fitness angesagt. In der Loby des Hotels spielte eine Zweimann Musik zum Tanz auf. Gemütlich im Fauteuil sitzen, zwischendurch ein Tänzchen das hat Allen gefallen. Leider machte die Musik, für uns viel zu früh, Schluss, so waren wir gezwungen die restliche Nacht selber zu organisieren. Nach einem kurzen nächtlichen Ausflug wurde an der Hoteleigenen Bar noch ein Schlummertrunk ausgewählt und nach dem auch die salzigen Gelüste gestillt waren, fand der Abend einen lustigen Ausklang. So gab es auch für die Nachtschwärmer noch ein paar Stunden Schönheitsschlaf.

 

Tag der Heimreise

 

Am Sonntagmorgen wartete ein prächtiges Frühstücksbuffet auf uns. Frisch gestärkt, auch die letzten Lebensgeister erwacht, begaben sich ein paar Frauen auf eine Velotour, drei Andere machten nochmals eine kurze Wanderung und die Restlichen vergnügten sich beim Minigolf.Nach dem Mittag, auch die Velofahrer waren wieder zurück, ging es auf die Heimreise. Melch Nef fuhr über s’Bödele, durch den Bregenzerwald der Schweiz entgegen. Nach einem kurzen Halt im Gasthaus Sonnblick durfte sich jeder einen feinen Z’Nacht aus der Speisekarte  des Restaurant Hof in Appenzell,unserem letzten Reiseziel vor der Heimkehr, auslesen. So mussten wir nicht lange warten und konnten wiederum ein feines Nachtessen geniessen. Nach all diesen tollen Erlebnissen kamen wir gut erholt und zufrieden wieder in Oberhelfenschwil an. Ein ganz spezieller Dank gilt unserer Leiterinn Katrin und Melch Nef für die super Reise.

 


last update: 08.01.2012
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