Turnfahrt Damenriege 2002



Home
Riegen
Jugi / Eltern-Info
Jahresprogramm

sport-verein-t / Reglemente


Gästebuch
Dies und das
Bericht-Archiv
Bilder-Archiv
Sponsoren
Links

 

 

Web-Sponsoren:






 


T-Shirt-Sponsoren:




 



 



 

 

Turnfahrtbericht der Damenriege im Tessin
vom 31. August/1. September 2002

Pünktlich um 07.15 Uhr trafen sich alle Damenrieglerinnen zur Abfahrt in sonnige Tessin. Dabei stellte sich heraus, dass es gar nicht von Vorteil ist, die Erste zu sein, denn mit diesem Argument wurde ich dazu verdonnert, den Reisebericht zu verfassen.

 

Mit dem Kleinbus und Regina als Fahrerin starteten wir gegen 07.30 Uhr unsere Turnfahrt. „Ännät am Rickä“ begrüssten uns schon die ersten Regenschauer. Es sollten nicht die letzten sein an diesem Wochenende in der Ostschweiz. Gegen 09.30 Uhr war dann der erste Kaffeehalt in eine Schützenrestaurant. Zu unserem Pech erschienen die hübschen Schützen aber erst, als wir schon wieder aufbrechen wollten. Auf dem Weg Richtung Gotthard wurde dann die erste Flasche Wein geköpft. Neugierig blickten die Lastwagenfahrer vor dem Gotthard in unseren Kleinbus. Doch leider blieb für sie nichts mehr übrig.

 

In Biasca angekommen mussten wir zugeben, dass das Tessin seinem Namen „Sonnenstube der Schweiz“ alle Ehre trägt, strahlender Sonnenschein! In Biasca stiessen dann auch Monika und Cordelia zu uns, welche mit dem Zug hierher gereist waren. Mit 15 mehr oder weniger bequemen Leihvelos machten wir uns gegen 11.30 Uhr auf den Weg Richtung Locarno. In einem Wald, nahe einem kleinen Bach, legten wir unsere Mittagspause ein, um Energie für die nächste Etappe zu tanken.

 

Nach diese kurzen Stärkung ging es gemütlich weiter Richtung Go Kart-Bahn. In Bellinzona könnten wir aber diesem grossen „M“ nicht widerstehen und so legten wir eine weitere Pause im Mc Donalds ein. „Schliesst aber ja eure Fahrräder ab“, war da der Rat der weisen Regina. Diesem Rat wussten aber nicht alle Folge zu leisten?!

Nach einem feinen Dessert wollten wir zur letzten Etappe nach Gordola zu Go Kart-Bahn starten. Zu unserem Schreck standen aber nur noch 14 Velos und ein defektes vor uns. Irgendjemand muss sein demoliertes Fahrrad gegen eines der unseren ausgewechselt haben.

Eine Schweinerei, aber wer hat denn da sein Fahrrad nicht abgeschlossen? Die Schuldige sass noch auf dem WC. Als sie dann aber das Geschehene sah, musste sie nur lachen. Ja, ja, Sonja, so lustig war das Ganze ja eigentlich gar nicht, doch du hast es mit Humor genommen.

 

Nachdem Regina mit dem Bahnhofspersonal verhandeln konnte, gingen einige mit Sonja und ihrem kaputten Stahlesel zum Bahnhof Bellinzona um es gegen ein anderes einzutauschen. Die anderen machten sich unterdessen weiter auf den Weg. Der nächste Treffpunkt war dann bei der Go Kart-Bahn. Als wir bei der Rennbahn ankamen und uns die Fahrer nur noch so um die Ohren sausten, hatten alle ein mulmiges Gefühl im Magen.

 

Schliesslich fuhren wir alle zusammen weiter, ohne auch nur eine Runde Kart gefahren zu haben. Das heisst, nein, ein Quartett von uns hat auf dem Weg zwischen Bahnhof Bellinzona und der Go-Kart Bahn eine gutes Grotto gefunden, das man einfach „noch nicht verlassen könne“ Sie würden aber so schnell wie möglich nachkommen.

 

So machte sich unsere geschrumpfte Velotruppe weiter auf den Weg. Kurz vor Locarno fanden wir ein ideales Plätzchen um noch kurz in Wasser zu springen. Als Garderobe diente nur unser eigenes Badetuch. Doch die vorbeiziehenden Sparziergänger störten sich überhaupt nicht daran.

 

Nach dieser kurzen Erfrischung und nur noch ca. 15 Minuten Fahrt kamen wir endlich in Locarno an und konnten somit auch unsere Fahrräder am Bahnhof abgeben. Danach bezogen wir unsere Zimmer im Hotel Garni, direkt neben dem Bahnhof. Gegen 20.00 Uhr suchten wir dann gemeinsam ein gutes Restaurant auf der Piazza Grande um unseren grossen Hunger zu stillen. Nach der sehr feinen Pizza, aber dem weniger guten Wein erkundeten wir das Nachtleben. Die einheimischen und Touristen schienen aber nach dem Filmfestival von letzter Woche ziemlich müder zu sein. Es war nicht viel los in der Stadt am See. So beschlossen die meisten ins Hotel zurückzukehren und vom ersten Tag der Turnfahrt zu träumen.

 

Einige Unermüdliche gingen aber noch weiter auf die Piste. Im benachbarten Dorf gab es eine grosse Disco. Die schien jedoch nur so gross, weil alle Wände aus Spiegel bestanden und wir die einzigen Gäste waren. Der einzige Vorteil war die Tanzfläche, die wir für uns alleine hatten, was wir natürlich voll ausnützten. Nach einigen Tänzchen und Drinks kehrten wir dann aber auch ins Hotel zurück, da wir immer noch ziemlich die einzigen Gäste waren. So endete dieser Abend für eine Turnfahrt erstaunlich früh.

 

Nach einem feinen Frühstück im Hotel besammelten wir uns am Sonntagmorgen um 09.30 Uhr bei der Talstation der Sesselbahn Cardada. Mit rasantem Tempo fuhren wir in die Höhe. Oben angekommen hatten wir eine wunderbaren Blick auf den ganzen Lago Maggiore. Kaum zu glauben, dass es hier so schön war, wenn man wusste, dass es in der Ostschweiz ununterbrochen regnete. Nachdem einige in einem Restaurant auf dieses wunderschöne Wetter angestossen hatten, machten wir uns auf zu der langen Wanderung. Der steigende Weg liess schnell mal einige Schweisstropen fallen. Doch bald ginge es dann geradeaus und man nahm wieder Normalpuls an. Auf der Strecke nahmen wir dann bei einem Restaurant und einer kleine Kapelle unser Mittagessen ein.

 

Mit neuer Energie machten wir uns wieder auf den Weg, diesmal abwärts. Dabei erfanden Doris und Manu gleich eine neue olympische Disziplin. „Downhill-Jogging“ heisst diese neue Sportart. Das Ziel: lange und steinige Strecken so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Die beiden waren unschlagbar, haben sie wohl heimlich geübt?

 

Bevor wir mit dem Postauto und dem Zug nach Biasca zurückkehrten, erfrischten wir uns ein letztes Mal in einem gemütlichen Tessiner Restaurant. Sogar die Weintrauben an der Decke bleiben nicht von uns verschont. In Biasca trennten sich unsere Wege wieder. Cordelia und Monika reisten mit dem Zug weiter, die 13 anderen mit dem Kleinbus Richtung Heimat.

 

Auf der Heimfahrt dösten alle vor sich hin. Nur Andrea war ziemlich aufgeregt, denn es meldete sich immer ein geheimnisvoller Liebhaber per Natel bei ihr. Doch, wer war diese geheimnisvolle Liebhaber? Er würde mit einem Strohhalm beim Sonnenhof in Oberhelfenschwil auf sie warten, schrieb er per SMS.

 

 

 

 

Nach einem kurzen Halt in der Raststätte „Heidiland“ kamen wir gegen 20.00 Uhr in Oberhelfenschwil an. Im Restaurant Sonnenhof tranken wir unsere „Gute-Nacht-Schoggi“ und begrüssten die Aktivriegler von ihrer Turnfahrt. Als dann Manu mit einem Strohhalm im Mund auftauchte, war auch das Geheimnis mit dem mysteriösen Liebhaber geklärt.

So klang unsere diesjährige Turnfahrt gemütlich aus.

 

Besten Dank, Regina, für die super Organisation und das Chauffieren mit dem Kleinbus. Es war eine tolle Turnfahrt!!!

 

Claudia

 


last update: 08.01.2012
mail to Webmaster