Turnfahrt der Aktivriege vom 3. + 4. September 2005



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Eine stattliche Zahl Turnerinnen und Turner besammelte sich am 3.Sept. 12.00 Uhr beim Volg , um von Oberhelfenschwil aus die Turnfahrt unter die Füsse zu nehmen. Die Ausmarchung, wer den Turnfahrtbericht zu schreiben habe, war für einmal eine kurze Sache. Bereits am Vorabend liess sich jemand im Anflug geistiger Umnachtung  überreden, sich an der Turnfahrt als Schreiberling zu betätigen. Via Geissberg ging die Wanderung Richtung Bütschwil, wo wir uns nur mit Mühe durchringen konnten, das erste Mal ein Restaurant zu besuchen. Kurz vor der Abfahrt des Postautos Richtung Mühlrüti, schoss noch ein schwarzer Volvo auf den Platz. Der Fahrer brachte noch seine ehemalige Freundin und seinen Schwager mit auf die Reise. In Mühlrüti angekommen gings dann relativ steil aufwärts, darum durften wir uns schon früh bei einem Apéro stärken. Den Spendern vielen Dank. Auf dem Schnebelhorn genossen wir die etwas dunstige Aussicht, wobei Einige der Anblick der Jasskarten mehr erfreuen konnte. Im Restaurant Tierhag, wo noch die letzten Turnkameraden zu uns stiessen, waren die Aktivitäten sehr vielseitig. Ein schon etwas älterer Turner beschäftigte sich mit dem Spielzeugtraktor, andere wiederum liessen es sich nicht nehmen, um sich am TV über die Fussball-Nati zu ärgern. Doch schon wenig später, nach einem kräftigen Schluck einer braunen Kräutermischung aus dem Appenzellerland, war der Aerger verflogen. Nach einem kurzen Marsch erreichten wir  unser Nachtquartier Rest.Schindelberg und genossen den reichhaltigen Znacht. Beim Jassen und anderen Spielen vertrieben wir uns die Zeit, wobei sich das Talent einiger Turner bei gewissen Spielen in engen Grenzen hielt. Im Massenlager kehrte dann zu später Stunde, nach ein paar ermahnenden Worten des umsichtigen Oberturners, endlich Ruhe ein.

Am Morgen nahmen sich die Jüngsten unserer Truppe, den Spruch " Mit däm afange wo mer am obig ufghört hät" zu Herzen, der Rest konnte sich bei Chäs und Brot stärken. Der Weg führte uns dann weiter durch dicken Nebel zur Meiersalp. Dort angekommen wurden wir durch die Wirtin Klärli herzlich empfangen. Gleichzeitig präsentierte sie uns auch noch die neuesten Modetrends des Herbstes 05. Leider blieb der Nebel ein treuer Begleiter, der uns die Sicht Richtung Heimat verwehrte. Beim Brötliplatz auf der Schlosshöchi betätigte sich Daniel als Grillmeister, sodass wir unsere Würste bei heisser Glut brötlen konnten. Dank Karin und Reto genossen wir wiederum einen feinen Apèro . Nach einem Schönheitsschlaf einiger Turnkameraden nahmen wir noch das letzte Teilstück Richtung Dietfurt in Angriff. Michis Vertrauen in seine Fähigkeit Zäune zu überspringen schien fast grenzenlos. Doch wer hoch hinaus will, landet manchmal hart auf dem Boden der Realität. Zum Glück war nichts passiert, ausser dass er allen einen riesigen Schreck eingejagt hatte. Pünktlich als wir unseren Fussmarsch beendet hatten, zeigte sich zum ersten mal die Sonne. Im Gartenrestaurant vom Rössli in Dietfurt genossen wir die unendliche Ruhe der Hauptstrasse und warteten auf das Postauto, das uns  nach Hause bringen sollte. Zur Feier des Tages bekam jedes, an der Haltestelle vorbeifahrende Auto, von uns eine Welle geschenkt. Dank dem wir extra für die Turnfahrt das grosse Postauto bestellt hatten, fuhren wir gemeinsam Richtung Oberhelfenschwil, wobei natürlich das Horn unter tosendem Applaus mehrfach benutzt wurde. Im Sonnenhof liessen wir bei Speis und Trank die Turnfahrt 05 ausklingen. Doch die Heimkehr der Frauenriege stellte jemanden vor neue Probleme. Der Glimmstengel musste sofort verschwinden und da von uns niemand den Polizisten spielen wollte, verrieten wir ihn auch nicht.  Zur fortgeschrittenen Stunde machte dann Michi Ralph ein Angebot, dass er kaum ausschlagen konnte. Falls Ralph bei der nächsten Turnfahrt einen gleich grossen Bart hat, wie der Paul vom Schindelberg, bezahlt im Michi die ganze Turnfahrt 06. Zu guter Letzt möchte ich mich bei Karin für die hervorragend organisierte Turnfahrt bedanken. Ganz nach dem Motto "Warum denn in die Ferne schweiffen, wenn das Gute liegt so nah.

Christian Näf


last update: 08.01.2012
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