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prallgefüllte Rucksäcke, 80 Sonnenhüte und 80 erwatungsvolle Gesichter
freuten sich am letzten Samstagmorgen auf die bevorstehende Jugiwanderung. Mit
der Durchführung des Schönwetterprogrammes erwartete die Teilnehmer ein
erlebnisreicher Tag in der Natur. Drei
Busse und ein Auto bis zum letzten Platz besetzt machten sich auf den Weg
Richtung Degersheim. Gelächter, Geschüttel und Gerüttel machte es den Fahrern
nicht leicht, nichts desto trotz wurde die Kinderschar sicher an den
Ausganspunkt, der Wanderung in die „Wyssbachschlucht“, gebracht. In
Degersheim hiess es aussteigen und weiter auf zwei Beinen. Kleine und grosse Füsse
in Wanderschuhen, Turnschuhen, oder sonstigen Gummisohlen, trugen die Mädchen
und Knaben von nun an auf ihrer Wanderung. Durch Wiese und Wald, vorbei an
Villen und Bauernhöfen führte uns der Weg zur Kantonsgrenze und weiter hinein
in die Schlucht. Die Grossen eilten Voraus und die Kleinen passten zuhinterst
auf, dass niemand verloren ging. Nach einem „ganz kurzen Umweg“, 163 Stufen
und einem Schwarm Wespen erreichte die Schar
am Mittag einen herrlichen Rastplatz. Fünf fleissige Bienen in
menschlicher Gestalt, erwarteten uns bereits. Sie haben Wasser geschleppt, Feuer
entfacht und bereits alles für ein feines z’Mittag bereitgemacht. Mit
Freudengebrüll wurde die Umgebung ausgekundschaftet und in Beschlag genommen.
Zur Vorspeise durfte jeder sein eigenes Schlangenbrot „brötle“, danach
machten sich die Köche und Ihre Helfer an die Arbeit und kochten im Schweisse
Ihres Angesichts, feine „Ghackets und Hörnli“. Währendessen wurde von den
Kindern der Wald ausgekundschaftet, im Bach geplantscht oder der mitgebrachte
Rucksack geplündert. Nach dem feinen Mittagsmahl wurden die Reste eingepackt,
der Lagerplatz aufgeräumt und die mehr oder weniger saubere Schar durchgezählt.
Nachdem auch das feine Dessert, gespendet von zwei „Kägi-Insidern“, genüsslich
verzehrt war, machte sich die Schar wieder auf den Weg. Frisch gestärkt führte
der Weg über den „Schwänberg“ bei Herisau Richtung Gossau. Unterwegs
wartete als Überraschung ein feiner Glacestengel auf die Wanderer und die
Kleinen durften ein kurzes Wegstück auf einem Traktoranhänger geniessen. Der
Anblick des Spielplatzes auf der „Muelt“ bei Gossau, machte auch müde Beine
wieder munter und verführte vom Kleinsten bis zum Grössten, alle zu einer
Fahrt auf dem Karussell oder dem Rundvelo. Schon bald hiess es aber –Aufbruch,
in die Busse einsteigen, nochmals durchgezählt - und ab gings zurück nach
Hause. Ein wunderschöner Tag ging dem Ende entgegen und wird hoffentlich noch
lange in Erinnerung bleiben. Ein grosser Dank gilt nun noch den „fleissigen
Bienen“ für ihre Unterstützung und Manuela und Simon für die super lässige
Reise!!! Astrid
Looser |
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