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Nachlese zur Fahnenweihe in Oberhelfenschwil Üsere Turnverein, das send vill fliessegi Lüt, das zeiget sich dütlich, a de Fehneweih hüt. Wer selber scho emol ime OK isch gsie derbie, der weiss, dass die Arbet nöd isch chlie. Lang vorus wird do wacker und tüf gstudiert und hin und her es guets Programm usprobiert. Denn endlich hät me glaub s’Beschti gfonde und niemert fröget noch de verbruchte Stonde. Jedes a sim Ort versuecht z’geh s’Bescht, no so gets es super Turner-Fescht. Und endlich chont de grossi Tag, wenn’s no nöd regnet, es wär e Chlag. Laschtwage wies chont viel Material, das grossi Grütscht isch schwär wie Stahl Zom Ufstelle helfed hüt gueti Maschine, die lopfed wieter ufe als d’Lüt, die chlien. Doch i eim Tag isch das Zelt scho gstande, dem Bauchef darf me es „Bravo“ lande. Jetzt goht onder Dach d’Arbet erscht los, und zmol häts klappet, das isch famos. Zwe Täg oder Nächt gets jetzt Betrieb, e luti Sach för dä wo dihei jetzt bliebt. Do goht me scho gschieder au a das Fescht, uf de Nöchi schlofe, das isch nöd s’Bescht De erschti Obed isch för die moderne junge Lüt, zom dört Mitmache bruchts kei Stüel me hüt. Die singed und joled und tanzed und ranked, bis vor luter Müedigkeit langsam schwanked. Es isch nüme wie doo, wo mer amel no tanzed händ, wo mer no päärliwie, ganz schüch, go tanze sind. De zweiti Obed, dä ghört em Turnverein und s’Volk macht mit, das isch halt fein. Zor Eröffnig spielt üseri Musig super guet, das get allne Torner för eren Uftritt Muet. Jetzt zeiged üsi Turnver för was sie probet händ, die schöne Grosse und die flinke Chind. Woher chömed au die viele nette Junge, wo uf dere grosse Bühni send omegsprunge. De wichtigscht Teil, dä isch jetzt aber doh, es ganzes Fahnemeer isch före cho. Vo de alte Fahne heisst’s jetzt Abschied neh, dene alte Fähnrich tuets fascht echli weh. Jede hät vo sine eigene Erlebnis verzellt, so verschiede gots halt uf dere Turner-Welt. E Gotte und en Götti brucht e neui Fahne, mit echli rote händ mer sie chöne erahne. Üsi Heidi und de Guido send das fröhliche Paar und demit freut sich e grossi Turnerschar. De grossi Moment, dä ischt jetzt endlich do, e neui Fahne händs zom Sack useloh. Schön und modern isch s’neui Fahne-Bild und alli händ Freud und Klatsched wie wild De jungi Fähnrich dörf s’neu Banner entgegeneh, er tuets mit Freud und Stolz, das chame gseh. Begrüesst wird sich jetzt vo allne Turnverein und d’Musig de Fahnemarsch spielt, wie isch das fein Au ernschti Wort höred mer öber d’Ufgob vo de Fahne, Feschter, Freud und Abschied vo Turnver-Veterane. So hät üseri neu Fahne en recht en tüfe Sinn, för jede wos begrieft, en grosse Gwinn. De grossi Schluss vo dem Turnerfescht, „d’Säntis-Feger“ spieled uf und bringed s’Bescht. Uf de Tanzbühni freuet sich Jung und Alt, en herrliche Ablick, as lot eim nöd chalt. Es get Huger und Dorscht, das söll au so sie, s’get Worscht, Brot, Wasser, Bier und au no Wy. En herrliche Gobettempel stoht schö hene dra und Lösli chaufeds, d’Chind, d’Frau und de Maa. So lauft das Fescht, no lang deked mer dra, so schöni Erlebnis, die dörf mer sicher ha. Doch Turner wüsset, üsi Arbei isch nöd z’End, abbreche und ufrume, das brucht vill fliessegi Händ. S’ganz OK und de Fescht-Kassier, die send no länger dra, häts ächt rentiert oder händ mer sogär Schade gha. Ich danke eu allne für das schöni Fescht, vo eu hät jede gäh sis Allerbescht. En stille Beobachter Gerold Scheurer |
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