Ski-Weekend 2002



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Bericht vom Ski-Weekend vom 16./17. Februar 2002

Hochnebel und grüne Wiesen...
und dann plötzlich weisse Pisten und blauer Himmel

                       

Am 16. Februar 2002 um 07.15 Uhr ist Treffpunkt der „Schneesportlerinnen und Sportler“ des Turnvereins Oberhelfenschwil. Um 07.30 Uhr treffen dann auch die letzten ein (ich möchte mich an dieser Stelle für die Verspätung entschuldigen). Die Fahrt geht erst einmal bis zur Raststätte Glarnerland. Dort gibt es eine erste Zwischenverpflegung. Danach geht es weiter nach Wangs. Es empfangen uns Hochnebel und grüne Wiesen. Dies tut der guten Stimmung keinen Abbruch. Mit der Gondelbahn fahren wir hoch Richtung Pizol. Durch den Nebel geht es, und immer noch der Blick auf die „grünen Pisten“. Doch plötzlich werden die Pisten weiss und wir befinden uns über dem Nebel. Ein herrlicher Wintertag mit weissen Pisten und blauem Himmel steht uns bevor. Vor einigen Minuten noch kaum zu glauben, stehen wir jetzt auf weissen Pisten, mit Sonnenschein und blauem Himmel. Als erstes geht es nun mit dem Gepäck hoch zur Pizolhütte. In der Pizolhütte werden wir freundlich vom Hüttenwart empfangen. Da einzig der Wind noch etwas unangenehm um unsere Ohren fegt, genehmigen wir uns eine erste Kaffeepause. Danach wagen wir uns auf die Piste. Herrliche Pisten, blauer Himmel und etwas Wind. Wir geniessen den Tag. In der Muggähütte treffen wir uns alle wieder. Danach gehen die einen noch ein Haus weiter in die Gaffia, die andern wieder auf die Piste. Nun gilt es aber hinunterzufahren zur Talstation des Sesselliftes, denn um 16.15 Uhr ist die letzte Bergfahrt. Rechtzeitig erreichen alle die Pizolhütte. Wir haben die Möglichkeit, gemütlich zusammenzusitzen. Die einen beginnen bereits das Gepäck im Schlafraum zu verstauen. Der Ausfall von Didier Cuche beim olympischen Super-G tut der guten Stimmung keinen Abbruch. Wir sind nicht die einzigen , die in der Hütte übernachten. Zwei Gruppen unseres nördlichen Nachbarlandes werden ebenfalls in der Hütte übernachten. Zum z’Nacht gibt es Suppe, Salat, Braten, Kartoffelstock und Gemüse, und das in genügender Menge. Es geht uns wirklich gut. Nach dem Nachtessen beginnen die vorwiegend lauten Gesänge der grösseren Gruppe aus Deutschland. Wir versuchen die Lautstärke mit unserer Qualität zu überstimmen. Unser Lied „und wir haben ein Idol, Simi Ammann“ beeindruckt unsere Nachbarn nicht sonderlich. So verbringen wir einen gemütlicher Abend mit viel Gesang. Der sehr gastfreundliche Hüttenwart bedankt sich mit den grosszügig offerierten Runden. Die einen scheinen vom Skifahren etwas müder zu sein als andere und suchen den Schlafsack früher auf als andere. Am Sonntag Morgen erwartet uns ein vorzügliches Morgenbuffet mit Zopf, Fleisch, Käse, Müsli etc. Die meisten versuchen es am Sonntag Vormittag wieder mit Schneesport, die anderen ziehen es vor, weiterhin in der Horizontalen zu verweilen. Jedenfalls treffen wir uns wieder in der Muggähütte, vor der letzten Abfahrt zur Bergstation der Gondelbahn. Wir entscheiden uns, frühzeitig die Talfahrt anzutreten, denn die Talfahrt muss gezwungenermassen mit der Gondel gemacht werden, was einen grossen Andrang vermuten lässt. Heil kommen am Sonntag Nachmittag wieder alle in Wangs an. Im Restaurant Bildhaus treffen wir uns zum letzten Mal, bevor wir uns verabschieden. Vielen Dank dem Organisator Simon Looser. Wir haben wiederum ein gemütliches Ski-Weekend miterlebt.

Philipp Niedermann

 


last update: 08.01.2012
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