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Am Samstag, 23. September, 0900 Uhr trafen wir uns vor dem Volg in Oberhelfenschwil. Im schon bereit stehenden Postauto konnten wir es uns für die Fahrt auf die Schwägalp gemütlich machen. Als in Ennetbüehl die letzten Nebelschwaden verschwanden, waren wir uns sicher, dass wir einen prächtigen Herbsttag erleben werden.

Auf der Schwägalp angekommen, waren wir froh, dass wir trotz des schönen Wetters die Jacken anziehen konnten. Spätestens als wir an den ‚Sieben-Hütten‘ vorbei waren und den ersten Aufstieg Richtung ‚Chamhalden‘ in Angriff nahmen, konnten wir uns diesen aber wieder entledigen.

Schon früh sah man das Mittagsziel unserer Wanderung, den Kronberg. Während die Einen dem Berg mit raschem Schritte entgegen gingen, beschlossen die Anderen ihre Kräfte zu sparen und hängten sich kurzerhand an die Rucksackbändel der Jugileiter.

Beflügelt von der herrlichen Aussicht, waren die Strapazen des Aufstiegs rasch vergessen. Der Blick über das Appenzellerland, das uns zu Füssen lag, Teile des Toggenburgs, bis weit über die Stadt St. Gallen hinaus, bestätigten die Aussagen, dass der Kronberg zu den schönsten Aussichtspunkten der Ostschweiz gehört.

Nachdem im Rucksack mitgebrachten Essen, genossen einige die warme Sonne und frönten einem kurzen Schläfchen. Allerdings ist zu sagen, dass vor allem die immer müde erscheinenden Jugileiter von diesem Angebot Gebrauch machten.

Nach einer gut stündigen Pause machten wir uns um 1300 Uhr auf den Weg Richtung Jakobsbad. Jakobsbad? Das lies einige Jugendrieglerinnen und Jugendriegler hellhörig werden. So hatten doch schon einige von der Rodelbahn gehört, die sich dort befinden soll. Die Jugileiter konnten den stürmischen Fragen der Kinder nicht mehr standhalten. Schliesslich wurde die Überraschung gelüftet: wir werden der Rodelbahn einen Besuch abstatten. Um so rascher ging es talwärts, als man die gelben Kängel sah, auf denen die Rodler den Hügel hinunter rutschten.

Mit grosser Begeisterung stürzten sich die Jugendrieglerinnen, Jugendriegler und Leiter auf die Rodelschlitten, um danach in rascher Fahrt ins Tal zu sausen. Damit alle heil nach unten kamen, wurden Zweiergruppen, bestehend aus einem Älteren und einem Jüngeren, gebildet. Auf der ersten Fahrt war der Respekt noch eher gross. Auf der zweiten Fahrt wurden dann die Bremsen nicht mehr so stark betätigt, so dass die Frisuren, durch die rasante Fahrt, am Ziel eher nach hinten gelegt waren.

Zum Leid der meisten ist das Postauto pünktlich in Jakobsbad erschienen. Nur schwer konnten sich die meisten vom letzten grossen Abenteuer der Jugiwanderung 2000 trennen. Dadurch ist es zu einer kleinen Verspätung gekommen, die, so hoffe ich, die Stimmung der Teilnehmer nicht trübte.

Wohlbehalten und gesund sind die 36 Teilnehmer der Jugiwanderung um 1730 Uhr mit dem Postauto in Oberhelfenschwil eingetroffen.

Die Jugendriege kann auf einen wunderschönen Herbsttag zurück schauen. Ohne Zwischenfälle durften wir einen abenteuerlichen Tag erleben. An dieser Stelle möchte ich allen Jugendrieglerinnen und Jugendriegler, sowie den Jugileitern für diesen phantastischen Tag danken. Ich freue mich jetzt schon auf das Organisieren der Jugiwanderung im nächsten Jahr und hoffe, dass wir auch im September 2001 wieder eine so tolle Klicke sind, die auf Wanderschaft gehen kann.

Der Jugichef
Oliver Künzle

 


last update: 08.01.2012
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